Aktuelles

Hier informieren wir Sie über Neuigkeiten und über die nächsten Veran­stalt­ungen rund um die Mathildenhöhe. 


02. Juni 2024

UNESCO Welt­erbetag 2024

Führungen und Tag der offenen Tür im sanierten Aus­stel­lungsgebäude

Am Sonntag, 2. Juni 2024 ist es wieder soweit: die Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welt­erbe­stätten Deutsch­land laden ein, den Facettenreichtum der 52 Welt­erbe­stätten in Deutsch­land zu entdecken.

 

Highlight der UNESCO Welt­erbe­stätte Mathildenhöhe Darmstadt ist bei diesem Event der „Tag der offenen Tür“ im sanierten Aus­stel­lungsgebäude. Von 11 – 17 Uhr ist das Aus­stel­lungsgebäude an diesem Tag geöffnet (letzter Einlass 16:30. Uhr).

 

Das Museum Künstler­­kolonie Mathildenhöhe kann am Sonntag, den 2. Juni von 11 bis 18 Uhr kostenfrei besucht werden. Führungen durch die ständige Sammlung im Museum werden um 13, 14 und 16 Uhr angeboten.

 

Führungen über die Mathildenhöhe Darmstadt finden zwischen 11 und 17 Uhr stündlich statt, inklusiv Besichtigung des Großen Haus Glückert und des Haus Deiters. Um 15 Uhr wird eine Tour in englischer Sprache angeboten.

 

Tickets für die Führungen über das Außengelände und im Museum können online auf www.darmstadt-tourismus.de/mathildenhoehe, im Darmstadt Shop am Luisenplatz und im Infopoint Mathildenhöhe (geöffnet Samstag und Sonntag) erworben werden.

 

Der Hochzeits­turm hat am Welt­erbetag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

AUSGEBUCHT: Um die Freude an Kunst und Kultur auch bei Kindern zu wecken, können sich Vorschulklassen und Grundschulklassen am Montag, den 3. Juni für Führungen durch das Aus­stel­lungsgebäude anmelden. Die Führungen sind kostenfrei und werden am Montag, den 3. Juni zwischen 9 und 11:30 Uhr angeboten. Kontakt und Anmeldung unter  projekt.welterberbe@darmstadt.de


28. April 2024

Konzertreihe "Grundton D-Konzerte": Zusatzkonzert im Aus­stel­lungsgebäude

Konzertpianist Andreas Hering spielt auf historischen Mand-Olbrich-Flügel zugunsten der Sanierung des Lilien­becken

Aufgrund des raschen Ausverkaufs der Tickets für das von Deutsch­landfunk und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz organisierte Benefizkonzert am 26. April im Rahmen der Reihe „Grundton D-Konzerte“, veranstaltet die Stadt Darmstadt ein Zusatzkonzert als Matinee.

Dieses findet am 28. April um 11 Uhr in Halle 4 des Aus­stel­lungs­gebäudes statt.

Andreas Hering, ein renommierter Konzertpianist, wird auf einem historischen Flügel aus dem Jahr 1900 der Firma Mand aus Koblenz spielen. Der Flügel zeichnet sich durch seine achteckige Bauweise und die künstler­ische Gestaltung von Joseph Maria Olbrich aus, der nicht nur der Architekt des Aus­stel­lungs­gebäudes war, sondern auch als früherer Leiter der Künstler­­kolonie Darmstadt bekannt ist.

Andreas Hering wird unter anderem Werke des Groß­h­erzogs Ernst Ludwig darbieten, dem Initiator der Künstler­­kolonie Darmstadt auf der Mathildenhöhe. 

Beide Konzerte dienen als Benefizveranstaltungen, deren Erlös der Restaurierung des historischen Lilien­beckens von Albin Müller aus dem Jahr 1914 zugutekommt. Diese Maßnahme wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert.

Veranstaltungsort:
Aus­stel­lungsgebäude Mathildenhöhe
Sabaisplatz 1
64287 Darmstadt

Kartenvorverkauf ab 28. März:
Museum Künstler­­kolonie
Olbrichweg 13 A
64287 Darmstadt
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr

Darmstadt Shop
Luisenplatz 5
64283 Darmstadt
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr

Lilien­becken, Albin Müller 1914


12. Juni 2023

Neuer Infopoint auf der Mathildenhöhe

©Darmstadt Marketing, Rüdiger Dunker

Auf der Nordseite des Aus­stel­lungs­gebäudes (Rückseite) hat jetzt ein neuer Infopoint eröffnet.  Neben Informationen zum Welt­erbe "Mathildenhöhe Darmstadt" gibt es hier auch Tickets für Führungen. An den Infopoint ange­schlossen ist ein kleiner Kiosk in dem es u.a. kalte Getränke, Kaffee und auch Eis gibt.

Der Infopoint ist immer Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet und befindet sich im Olbrichweg neben der Hochschule Darmstadt h_da.


23. September 2021

Wir feiern Welt­erbe

Führungen, Musik und Illumination im Platanen­hain

Um den im Sommer erworbenen UNESCO-Welt­erbe-Titel für die Künstler­­kolonie der Darm­städter Mathildenhöhe gebührend zu feiern, lädt die Wissen­schafts­stadt alle Bürgerinnen und Bürger zu einem Welt­erbefest am kommenden Samstag und Sonntag, 2. und 3. Oktober, jeweils von 12 bis 22 auf die Mathildenhöhe ein. Offiziell eröffnet wird das Festprogramm durch Ober­bürger­meister Jochen Partsch am 2. Oktober um 19 Uhr auf der Südseite des Ernst-Ludwig-Hauses.

Unter Berück­sichtigung der Corona bedingten Auflagen wird er ein reiches Programm geboten. So sind das Museum Künstler­­kolonie mit der Eröffnung der neuen Aus­stellung über den Arch­itekten und Gestalter Albin Müller, ebenso der Hochzeits­turm kostenlos zu besuchen. Es werden kostenlose Führungen und Vorträge angeboten, auch sind die Künstlerhäuser Deiters und Olbrich an diesem Wochenende zugänglich. Natürlich darf an einem Fest ein abwechslungsreiches gastronomisches und musikalisches Programm nicht fehlen. 

Hier geht es zum  Programm       
 

Ober­bürger­meister Jochen Partsch: „Wir dürfen stolz und glücklich sein auf die Anerkennung der Mathildenhöhe als ein Welt­kultur­erbe. Diese war und ist für Darmstadt ein historisches Ereignis. Und wir sind dankbar dafür, dass dieses wunderbare Ensemble seit jeher eine so große Attraktivität für unsere Bürgerinnen und Bürger aber ebenso für die vielen Gäste aus nah und fern genießt. Für die Unterstützung der Öffentlichkeit über viele Jahre während des anspruchs­vollen Bewerbungsverfahrens möchte ich mich sehr herzlich bedanken. Deshalb lade ich alle ein, mit uns dieses großartige Ereignis ‚Wir sind Welt­erbe!‘ auf der Mathildenhöhe zu feiern. Mit diesem Fest wollen wir den vielen Unterstützern in unserer Stadt auch etwas zurückgeben.“

Wichitge Hinweise:

Für Führungen, Häuser und Hochzeits­turm gilt: Eine Teilnahme ist nur mit Voranmeldung möglich. Die Anmeldung für das gewünschte Zeitfenster ist hier oder im Darmstadt Shop möglich. Das gebuchte Zeitfenster ist verbindlich. 

Auf der Mathildenhöhe stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Nutzen Sie unseren kostenlosen Welt­erbe-Shuttlebus für eine bequeme und stressfreie Anfahrt. An beiden Tagen fährt der Shuttlebus zwischen 11 und 22 Uhr alle 30 Minuten zwischen Innenstadt und Mathildenhöhe.  Zwischen 11.16 Uhr und 21.46 Uhr fährt er alle 30 Minuten an der Haltestelle darmstadtium ab. Auf dem Weg hält er am Jugendstilbad und am Ostbahnhof.Zurück geht es alle 30 Minuten zwischen 11.32 Uhr und 22.02 Uhr ab Haltestelle Olbrichweg (Museum Künstler­­kolonie).

Bitte beachten Sie die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln!

  • Im Innenbereich gilt die 3-G-Regel und Maskenpflicht.
  • In Warteschlangen sind ebenfalls Masken zu tragen. 
  • Im gastronomischen Bereich werden die Besuchenden gebeten sich über die ent­sprechend ausgelegten QR-Codes zu registrieren. 

 

 


24. Juli 2021

Große Freude über UNESCO-Welt­erbe-Status für Mathildenhöhe Darmstadt

Komitee nimmt Kulturdenkmal auf Welt­­erbe­liste

Die „Mathildenhöhe Darmstadt“ ist UNESCO-Welt­erbe. Das hat das Welt­er­bekomitee der Kulturorganisation der Vereinten Nationen am heutigen Samstag in seiner 44. Sitzung entschieden. Hessens Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn, und der Ober­bürger­meister der Wissen­schafts­stadt Darmstadt, Jochen Partsch, nahmen die Nachricht gemeinsam in Darmstadt entgegen.

„Die ,Mathildenhöhe Darmstadt‘ zeigt mit ihren Bauten, aber auch mit ihrer Geschichte, dass ein gutes Leben möglich ist – aber nicht abgehoben für wenige, sondern demokratisch und gerecht für alle. Heute entfaltet sie ihre inspirierende Kraft als integraler Bestandteil der lebendigen und vielfältigen Wissen­schafts­stadt Darmstadt.

"Darmstadt, seine Bürgerinnen und Bürger können stolz sein, dass die „Mathildenhöhe Darmstadt“ als Welt­erbe anerkannt und damit als Ort von einzigartiger Bedeutung weltweit gewürdigt wird“, erklärte Ober­bürger­meister Jochen Partsch. „Gewürdigt wird damit eine doppelte Leistung – die Schaffung dieses Ortes selbst, der sich vor genau 120 Jahren erstmals der Welt präsent­ierte, aber auch die Arbeit der zurückliegenden Jahre, in denen es darum ging, den Wert dieses kulturellen Erbes in einen über­zeugenden Antrag für die UNESCO zu fassen. Ein Erbe, das wir seit jeher nicht museal aufgefasst haben, sondern als Auftrag, Darmstadt als Stadt der Kultur zu stärken, seine Vielfalt und seine Innovationskraft zu unterstreichen. Die Mathildenhöhe als Ort des Aufbruchs und die Impulse einer umfassenden Reform aller Aspekte des Lebens als lebendigen Teil dieser Stadt, als Lebens- und Arbeitsort vieler Menschen zu erhalten und weiterzuentwickeln: Dies ist der Kern unseres Antrags. Die Anerkennung als Welt­erbe bedeutet gleicher­maßen Ehre und Verpflichtung.“

Die Entscheidung über die Aufnahme der „Mathildenhöhe Darmstadt“ in die Welt­­erbe­liste hatte sich zuletzt pandemiebedingt um ein Jahr verzögert, da die 44. Sitzung des Welt­erbe­komitees im vergangenen Jahr nicht stattfinden konnte. Neben der „Mathildenhöhe Darmstadt“ wurde in die Welt­­erbe­liste auch die transnationale Bewerbung unter deutscher Beteiligung „The Great Spas of Europe“ auf­genommen. Weitere Nominierungen aus Deutsch­land, die zur Entscheidung anstehen, sind die „SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz“ sowie die Erweiterung der transnationalen Stätte „Grenzen des Römischen Reiches“, in der mit dem Obergermanisch-Rätischen Limes auch Hessen vertreten ist, um zwei Abschnitte (Donaulimes, Niedergermanischer Limes).


03. November 2020

UNESCO-Welt­er­bekomitee verschiebt Sitzung auf 2021

Komitee entscheidet nächsten Sommer in China über die Aufnahme der Mathildenhöhe in die Welt­­erbe­liste

Die 44. Sitzung des Welt­erbe­komitees wird ins kommende Jahr verschoben und findet mit erweiterter Tagesordnung im Juni oder Juli 2021 in Fuzhou, China, statt. Das teilte die UNESCO jetzt nach einem virtuellen Treffen des Gremiums mit. Das Komitee sollte bereits im vergangenen Sommer in der ostchines­ischen Hafenstadt tagen. Wegen der weltweiten Ausbreitung des neuen Coronavirus war der Termin zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Auf der anstehenden Sitzung, so die Deutsche UNESCO-Komission in Ihrer Presseerklärung, wird über fünf Welt­erbe-Nominierungen entschieden: Die Künstler­­kolonie Mathildenhöhe in Darmstadt sowie die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz sind deutsche Anträge. Gemeinsam mit Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und unter der Federführung Tschechiens, schlägt Deutsch­land außerdem die bedeutenden europäischen Bäder des 19. Jahr­hunderts als Welt­erbe­stätte Great Spas of Europe vor. Zu diesen Kurorten, die sich um natürliche Mineralquellen herum entwickelt haben, gehören Bad Ems, Bad Kissingen und Baden-Baden. Des Weiteren wird über den Niedergermanischen Limes unter der Federführung der Niederlande entschieden und erneut über die Aufnahme der Stätte Grenzen des Römischen Reichs - Donaulimes, die Deutsch­land gemeinsam mit der Slowakei und Österreich unter der Federführung Ungarns nominiert hat.

Nun ist es offiziell: in diesem Jahr ist nicht mehr mit einer Entscheidung für die „Mathildenhöhe Darmstadt“ durch das Welt­er­bekomitee der UNESCO zu rechnen.


02. November 2020

Neue Hinweistafeln am Ostbahnhof

Zwei neue Hinweistafeln informieren jetzt am Ostbahnhof über die Mathildenhöhe und weisen Besucherinnen und Besuchern den Weg zum Musenhügel. 

„Wer am Ostbahnhof ankommt, kann sich nun Dank der neuen Hinweistafeln bereits auf dem Bahnhofsgelände über die Mathildenhöhe und deren Weg zum Welt­erbe informieren. Eine Übersichtskarte zeigt den Weg und erleichtert die Orientierung“, erklärt Ludger Hünnekens, Kultur­referent und 1. Betriebsleiter Eigenbetrieb Kultur.

Eine Tafel steht auf dem Bahnsteig 2, eine weitere am Ausgang Erbacher Straße/Schwarzwaldring. Zwei Wegstrecken vom Ostbahnhof zur Mathildenhöhe sind für Fußgänger eingezeichnet. Dauer des Spaziergangs je nach Stecke: 10 bis 15 Minuten.

 

 


07. Mai 2020

Welt­erbekonferenz in China verschoben

"Unsere Anstrengungen bezüglich einer Entscheidung über den Welt­erbe­status der Mathildenhöhe lassen dadurch nicht nach“

Die Wissen­schafts­stadt Darmstadt und das Hessische Landesamt für Denkmalpflege sind am 14. April vom Auswärtigen Amt der Bundes­republik Deutsch­land über die Verschiebung der Welt­erbekonferenz in China aufgrund der weltweiten Covid-19-Pandemie informiert worden. Der Präsident der 44. Sitzung des Welt­erbe­komitees, Tian Xuejun, habe darum gebeten, die Heimatländer der nominierten Welt­erbe­stätten, darunter auch Deutsch­land und die Mathildenhöhe in Darmstadt, zu informieren, dass die 44. Sitzung, die ur­sprünglich vom 29. Juni bis 9. Juli in Fuzhou/China stattfinden sollte, verschoben werden muss. Ein neues Datum wurde noch nicht genannt, man arbeite aber daran, ein solches zeitnah bekannt zu geben.

„Die Verschiebung der Welt­erbekonferenz in China, bei der auch über einen künftigen Welt­erbe­status unserer Stadtkrone, der Mathildenhöhe, entschieden werden soll, ist bedauerlich, aber in Anbetracht der derzeitigen Umstände absolut nach­voll­ziehbar“, erklärt dazu Ober­bürger­meister Jochen Partsch. „Unsere Anstrengungen, mit denen wir in den vergangenen Jahren auf die Entscheidung hingearbeitet und unser Projekt mit Leben gefüllt haben, lassen dadurch aber nicht nach. Wir sind zuversichtlich, dass es dann zu einem späteren Zeitpunkt, den wir aktuell noch nicht kennen, zu der von uns erhofften Entscheidung kommen wird. Die Planungen und Baumaßnahmen auf der Mathildenhöhe sind davon nicht beeinträchtigt.“

 


30. September 2019

Die Mathildenhöhe spielerisch entdecken

Merck verteilt 6000 eigens gestaltete Malbücher

Wenn die Mathildenhöhe bald Welt­erbe werden sollte – Merck begleitet im Rahmen seines Kultursponsorings die Stadt Darmstadt bei der Bewerbung um diesen Titel – dann „gehört“ sie nicht nur den erwachsenen Darm­städtern, sondern allen, die in dieser Stadt und der Region leben. Bis zur finalen Entscheidung durch die UNESCO im kommenden Jahr möchte Merck auch den Kindern aus Darmstadt dieses besondere Projekt und die Bedeutung der Mathildenhöhe bewusst machen.

Deshalb hat sich Merck gemeinsam mit dem Verein der Illustratoren Darmstadt eine besondere Aktion einfallen lassen. Alle Schülerinnen und Schüler der interessierten heimischen Grundschulen bekommen ein Exemplar des eigens gestalteten Mathildenhöhe-Malbuchs. Auf 23 Seiten gibt es viele ver­schiedene Motive zu entdecken.

Das geht von großen Außenansichten der berühmten Gebäude und Sehenswürdigkeiten bis zu kleinen Details, die z.B. in Mosaiken, Reliefs und Skulpturen zu finden sind. Damit das Ganze Kinder spielerisch anspricht, sind auch kleine Rätselspiele im Buch enthalten, etwa den Ausweg aus einem Labyrinth zu finden, eine versteckte Maus beim Behrens-Haus zu entdecken oder sich zeichnerisch vorzustellen, was in einer Höhle unter dem Haus Deiters für Schätze verborgen sein mögen.

„Auf dem Weg zum UNESCO-Welt­erbe unterstützen wir ─ das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck ─ die Stadt Darmstadt“, sagte Standortleiter Matthias Bürk bei der Übergabe der ersten Bücher. „Wir finden, das passt einfach gut zusammen, weil wir seit über 350 Jahren in Darmstadt zuhause sind und uns unsere Heimat­stadt ganz besonders am Herzen liegt. Wir sind der größte Arbeitgeber der Stadt, und wenn im kommenden Jahr nicht nur unsere rund 11.000 Mit­arbeiter am Standort Darmstadt die Daumen drücken, sondern auch den Kindern der Stadt bewusst ist, dass dieser Ort eine außer­gewöhnliche Bedeutung für die Geschichte unserer Kultur hat, dann haben wir alles richtig gemacht. Und bis dahin wünschen wir den Kindern viele neue Einblicke zur Mathildenhöhe, und natürlich ganz viel Freude beim Ausmalen.“

In seinem Vorwort zum Buch betont Ober­bürger­meister Jochen Partsch die Bedeutung der Mathildenhöhe: „Heute kommen Menschen aus aller Welt hierher, um das alles zu sehen, zu bestaunen und zu bewundern. Weil wir hier in Darmstadt finden, dass auch möglichst viele Menschen in der Zukunft noch die Mathildenhöhe kennenlernen sollten, wollen wir, dass die Denkmalschützer der Welt, die UNESCO, auch die Mathildenhöhe unter ihren ganz besonderen Schutz stellen. Wir geben alles dafür, dass uns das gelingt.“

„Die vielfältige Unterstützung des Darm­städter Traditionsunternehmens Merck auf dem Weg zum Welt­kultur­erbe Mathildenhöhe ist ein klares Bekenntnis zum kulturellen Erbe unserer Stadt“, sagte Bürgermeister Rafael Reißer. „Hierfür sind wir als Stadt sehr dankbar. Dass nun mit einem eigens gestalteten Malbuch auch die kleinsten Darm­städterinnen und Darm­städter für das Thema Welt­kultur­erbe begeistert werden können, freut uns sehr und zeigt, dass auch auf den ersten Blick komplexe Gestaltungsprozesse spielerisch umgesetzt werden können.“

Und natürlich bot sich die Mathildenhöhe auch als Ort für die Übergabe der ersten von insgesamt 6000 Exemplaren an. Dazu war die Arheilger Astrid-Lindgren-Schule mit der gesamten 4. Jahrgangsstufe (rund 100 Schüler) auf die Mathildenhöhe gekommen und bekam eine Führung über das Gelände. 

Alle 23 Malvorlagen gibt es hier auch gratis zum Downloaden.


24. Juni 2019

Vorstellung der Gutachten zum Platanen­hain mit OB Jochen Partsch und Stadträtin Barbara Akdeniz

24. Juni 2019 um 19 Uhr, Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung

Am Montag, den 24. Juni 2019, wird es um 19 Uhr eine Bürger­informations­veranstaltung zur Vorstellung der Gutachten zum Platanen­hain mit Ober­bürger­meister Jochen Partsch sowie Umweltdezernentin Barbara Akdeniz geben.

Die Sanierung des Platanen­hains auf der Mathildenhöhe ist ein bedeutsames Projekt der Wissen­schafts­stadt Darmstadt. Zur Ermittlung der Ursachen für den zum Teil schlechten Zustand und zur Erarbeitung von Sanierungsempfehlungen zur Verbesserung der aktuellen Situation hat die Wissen­schafts­stadt Darmstadt Gutachterbüros beauftragt.

Da der Platanen­hain auch Lebensraum für Tiere ist, wurde ebenfalls ein artenschutzrechtliches Gutachten in Auftrag gegeben. Dieses soll klären, welche Auswirkungen die notwendige Fällung von Bäumen hat und ob artenschutzrechtlichen Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den Wegfall von Bäumen zu kompensieren.

Bei der Veranstaltung werden die Ergebnisse des Baum- und Bodengutachtens durch das Sachverständigenbüro für urbane Vegetation (Dr. Markus Streckenbach) in Zusammen­arbeit mit dem Sachverständigenbüro Boden und Baum (Dr. Katharina Weltecke) sowie des artenschutzrechtlichen Gutachtens durch das Büro naturplan (Dr. Karsten Böger) vorgestellt.

Veranstaltungsort ist die Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung, Olbrichweg 10, 64287 Darmstadt. Die Veranstaltung findet im Foyer im Erdgeschoss statt.


17. Juni 2019

Zwei Straßenbahnen werben für den UNESCO-Welt­erbe­status der Mathildenhöhe

Die Bahnen sind ein Jahr lang im Verkehrsgebiet Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg im Einsatz

Welt­erbe-Straßenbahn fährt ein Jahr durch Darmstadt. Foto: Wissen­schafts­stadt Darmstadt/ Lea Stenger

In der Region Darmstadt werden für die Dauer eines Jahres zwei Straßenbahnen fahren, die für den Status der Mathildenhöhe als UNESCO-Welt­kultur­erbe werben. Die Kosten für die Finanzierung der rollenden Werbeflächen tragen die Stadt Darmstadt und das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck gemeinsam.

Heute hat die erste der beiden Bahnen das Werksgelände der HEAG mobilo verlassen und sich in den regulären Schienenverkehr eingereiht. Die zweite Straßenbahn wird ab dem 17. Juni zum Einsatz kommen.

"Eine HEAG-Straßenbahn, die für das Welt­erbe Mathildenhöhe wirbt, verbindet in idealer Weise Geschichte und Zukunft der Wissen­schafts­stadt Darmstadt. Die Künstler­­kolonie Mathildenhöhe ist ein großartiges Zeugnis der Innovationskraft dieser Stadt um 1900; die Straßenbahn selbst steht für effiziente, zukunftsorien­tierte und umweltfreundliche urbane Mobilität. Für sein Engagement, beides sinnfällig sichtbar zu machen, ist dem Unternehmen Merck zu danken", sagte Ober­bürger­meister Jochen Partsch.

Mit der Beteiligung an der Finanzierung möchte Merck die Stadt Darmstadt bei der Bewerbung um den Status als UNESCO-Welt­erbe für die Mathildenhöhe unterstützen.  „Wir sind uns des kulturellen Wertes dieses einzigartigen Gebäudeensembles bewusst und wollen durch die ent­sprechend gestalteten Straßenbahnen dazu beitragen, Aufmerk­samkeit für das Bewerbungsanliegen zu erzeugen“, erläutert Matthias Bürk, Standortleiter von Merck in Darmstadt.


17. Juni 2019

Schulprojekt „Mathildas Reise“ auf der Mathildenhöhe

Darm­städter Unternehmen ISRA VISION fördert neues Pädagogikprojekt des Institut Mathildenhöhe im Rahmen der UNESCO-Welt­erbe-Bewerbung

In diesem Monat startet ein neues Gemeinschaftsprojekt, mit dem Schülerinnen und Schüler in Darmstadt und in der Region die herausragende Bedeutung der Mathildenhöhe für die Geschichte der Architektur und des Designs näher kennen lernen
können. Mit Unterstützung des in Darmstadt ansässigen Unternehmens ISRA VISION hat das Institut Mathildenhöhe in Zusammen­arbeit mit der Kunstpädagogin Kerstin Weinberger das neue Vermittlungskonzept entwickelt. In Zukunft werden sich Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren in ihren Schulklassen sowie vor Ort auf der Darm­städter „Stadtkrone“ mit der kulturellen Bedeutung der Mathildenhöhe be­schäftigen, die hoffentlich im Sommer 2020 in die UNESCO-Welt­erbe­liste auf­genommen werden wird.

In diesem kindgerechten Projekt begleitet der Schwan „Mathilda“ gemeinsam mit einer pädagogischen Expertin die einzelnen Schulklassen auf deren Entdeckungsreise über die Mathildenhöhe. Die Reise beginnt im Klassenzimmer mit der Öffnung von Mathildas Koffer und der Vorstellung der sich darin befindenden Gegenstände mit Bezug zur Mathildenhöhe. Nach diesem spielerischen Einstieg in das Thema besteht der zweite Teil aus einem Besuch der Mathildenhöhe, wo das Gelernte vor Ort mit einem „Reiseheft“ interaktiv vertieft wird. Gefördert wird der „Welt­erbekoffer“ vom Darm­städter Bildverarbeitungsspezialisten ISRA VISION. Das von CEO Enis Ersü als Spin-off der Tech­nischen Universität Darmstadt gegründete Unternehmen unterstützt regelmäßig kulturelle Projekte in der Region. Das im letzten Jahr neu entwickelte Projekt mit eigens hierfür ent­worfenen und her­gestellten Materialien ist als Initialzündung gedacht für eine dauerhafte Vermittlung des Ensembles der Mathildenhöhe auch nach der Entscheidung der UNESCO im Sommer 2020. „Es ist außer­ordentlich wichtig, dass jede Schülerin und jeder Schüler in Darmstadt von der Bedeutung der Mathildenhöhe erfährt und sich von diesem Wissen auf dem weiteren Lebensweg inspirieren lässt“, sagt Dr. Philipp Gutbrod, Direktor des Institut Mathildenhöhe. Interessierte Schulklassen, die an dem Projekt teilnehmen möchten, können sich ab sofort direkt an das Institut Mathildenhöhe wenden.

Lageplan der Mathildenhöhe aus dem "Welt­erbekoffer" Illustration: Gilberto Acosta